In-Game-Advertising - Fluch oder Segen?

15. Januar 2008

Picadilly Circus“Ich weiß nicht, ob sie’s schon wussten, aber…” So beginnt der beliebte Komödiant Rüdiger Hoffmann gerne seinen Auftritt. Passend. Denn Aktuell wird extrem viel Geld für In-Game-Advertising ausgegeben. Allein im Jahr 2006 waren das über 165 Millionen Dollar bis Ende 2010 erwartet man, dass die Industrie bis zu 732 Millionen Dollar in diese noch relativ junge Form der Werbung investiert.

Die Frage, was der Gamer davon hält wird so direkt nicht gestellt. Vielmehr ist man sich der Tatsache bewusst, dass der “Durchschnitts-Gamer” im Alter von 18-34 Jahren männlich ist und im Schnitt mehr Zeit beim Zocken verbringt (ca. 1,8 Stunden Pro Tag) als mit fernsehen (ca. 1,4 Stunden Pro Tag). Zudem ist der Gamer hoch konzentriert, auf die Inhalte des Spiels bezogen und nimmt so - angeblich - Werbebotschaften viel eher war, als der Fernsehzuschauer.

Viele Publisher haben steigende Erlöse durch Produkt Placement in Spielen schon längst in ihren Planungen berücksichtigt und kalkuliert. Mit den neuen Konsolen XBOX360, Playstattion 3 und Wii, die oft eine permanente Verbindung zum Intenet haben, können Werbebotschaften sogar live gestreamt werden.


Die Frage, die sich hier stellt ist: Ob der User das als Fluch oder Segen bezeichnet. Stört In-Game-Advertising im gleichen Maße, wie die Werbeblöcke im Fernsehen? Nimmt man sie genauso oder weniger war, oder unterstützt sie tatsächlich das Spielerlebnis und wird vom Gamer “dankbar” angenommen?

Eine weitere wichtige Frage, die dabei bei jedem Gamer laut werden muss: Warum kosten die Spiele dann nicht günstiger? Denn Preise mit durchschnittlich 60 Euro und mehr sprengen mit Sicherheit den Geldbeutel des 20-jährigen Studenten.

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Topics: Games, Internet |

2 Responses to “In-Game-Advertising - Fluch oder Segen?”

  1. Saibot Says:
    Januar 15th, 2008 at 7:48 am

    Stört In-Game-Advertising? Würde sagen es kommt darauf an. Wenn so eingebaut, dass es nicht stört (wie ein Werbeplakat auf der Straße) dann ist es ok. Nicht OK wäre, wenn dann der Preis nicht kleiner wäre oder es einen anderen Bonus gäbe.

  2. d!Rt div3r Says:
    Januar 15th, 2008 at 1:45 pm

    Also ich bin der Meinung, dass In-Game-Advertising nur dann stört, wenn es gar nicht passt. Man stelle sich vor: Werbung für ein Auto oder Coca Cola in World of Warcraft.

    Bandenwerbung in einem Sportspiel ist dagegen denke ich genauso legitim, wie Plakatwerbung in einem Spiel, dass ein Stadt-Szenario hat.

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