Juliane Ziegler: Nazi-Parole auf Pro Sieben Video

1. Februar 2008

Screenshot aus dem youtube-VideoJuliane Ziegler ehemals Moderatorin bei Pro Sieben gibt eine Nazi-Parole zum Besten und lacht sich schlapp. Unglaublich aber war, nach DJ Tomekk gerät Juliane Ziegler ins Fadenkreuz der Öffentlichkeit.

Während einer Call-in-Sendung auf Pro Sieben ruft Juliane Ziegler euphorisch einem Anrufer, der bald zur Arbeit muss diese Nazi-Parole zu:

Arbeit macht frei!

Ein Spruch, der über dem wohl bekanntesten Konzentrationslager des zweiten Weltkrieges Auschwitz stand. Dort sind seinerzeit über eine Millionen Menschen unter den Lebenswidrigsten und Menschenunwürdigsten Bedingungen zu Tode gekommen.

Später entschuldigt sich Juliane Ziegler sehr kleinlaut und gar nicht mehr so euphorisch bei den Zuschauern. Leider zu spät, sie wird wohl so schnell auf keinem Bildschirm mehr zu sehen sein.


Ich finde das was sie getan hat grundsätzlich daneben, kann aber auch verstehen, dass es zu einem solchen Faux-Pas kommen kann.

Wie Juliane Ziegler selber später zugab, sei das im “Eifer des Gefechts” passiert und sie habe sich nichts dabei gedacht. Das nehme ich ihr sogar ab. Anders als bei DJ Tomekk, der sich durchaus bewusst war, mit seiner Aktion beim Dschungel-Camp verfassungswidrig gehandelt zu haben, hat sie den Spruch vermutlich irgendwo im Hinterkopf gehabt und dann einfach so rausposaunt, weil sie dachte er passt gerade schön. Schlimm, wenn man weiß woher er kommt, aber noch schlimmer, wenn man mit der Geschichte des eigenen Landes so wenig vertraut ist und sich mit so einer Dummheit, nichts anderes war diese Aktion, auf das Glatteis der Pietätlosigkeit begibt.

Hier seht ihr das Video zum Vorfall

 

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Topics: TV |

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